Die Biene und das Wachstuch

Das Bienenwachstuch – alte Tradition neu entdeckt 

Seit wir das Bienenwachstuch für uns entdeckt haben, sind wir riesige Fans. Unglaublich wie viel Abfall man damit einspart (und ja, es schont auch den Geldbeutel auf lange Sicht). Bienenwachstücher sind eigentlich keine neue Erfindung. Bevor es Plastikfolie gab, wurden Lebensmittel oft in Wachstüchern aufbewahrt. Heutzutage haben immer mehr Leute genug von Plastik und kehren zurück zu den traditionellen Bienenwachstüchern. Zurecht, wie wir finden!

Bienen leisten Erstaunliches

Bienen sind unglaublich! Sie bauen ihre Häuser aus einem Stoff, den sie ab ihrem 13. Lebenstag mit ihrem Körper selbst herstellen. Dafür brauchen sie enorm viele Nährstoffe. Für ein Kilo Wachs braucht es zwischen 4-10 Kilo Honig. Woraus das Wachs besteht, lässt sich nicht so einfach erklären. Es handelt sich dabei um komplexe Verbindungen aus über 300 Stoffen, die niemand so einfach nachbauen könnte. Ja, nichtmal wir Menschen. ;-)

Bild: Eberhard Grossgasteiger via Pixabay

Anwendung von Bienenwachs 

Das Bienenwachs können wir in vielen Bereiche anwenden. Zum Beispiel für die Herstellung von Naturkosmetik, Pflegeprodukte für Leder und Holz oder plastikfreie Alltagshelfer. Dabei ist es wichtig, unbedingt die Herkunft des Wachses zu beachten. Es sollte unbehandelt und rückstandfrei sein (wie bei unseren Bio-Bienenwachstüchern). 

Bienenwachstuch Schweiz

Bild: Loggia16

Darf man den Bienen ihr Wachs einfach wegnehmen?

 Es ist sogar wichtig, altes Wachs aus den Bienenstöcken zu entfernen. Die wächsernen Bienenwaben sind zwar sehr stabil, ein verantwortungsvoller Imker sollte aber die älteren Waben aus Hygienegründen entnehmen. Ausserdem verhindert dies Krankheiten im Bienenvolk. Das dadurch gewonnene Bienenwachs kann anschliessend vom Menschen weiterverwendet werden. Die Jungs von beegut.de denken das Ganze sogar noch weiter: Wenn immer mehr Menschen Bienenwachs kaufen wollen (in Bio Qualität versteht sich), dann steigt somit auch der Bedarf an Imkern, die Bienenvölker hegen und pflegen. Wenn dieser Berufsstamm gefragter wird, werden sich mehr Menschen für diese Tätigkeit interessieren – dies wiederum könnte dem Bienensterben entgegenwirken. Ein spannender Ansatz! 

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